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Informationen und Neues

Aktionen, Termine und Neuigkeiten

Rundbrief Mai 2016

Liebe Freunde,
in der Jahresversammlung wurde der bewährte Vorstand mit mir und Dr. Ulrich Schmid einstimmig wiedergewählt. Frau Landstorfer wurde eine sehr gut nachvollziehbare und genaue Buchführung bescheinigt und wir lagen im vergangenen Jahr mit einem Verwaltungskostenanteil von 2,6 % wieder unschlagbar niedrig. Wir bekamen einen lebhaften Bericht von der Burkina-Reise Anfang des Jahres durch Christa Bauer und einen guten Überblick über laufende Projekte durch Alois Ponnath. Dr. Schmid konnte für 40 Jahre Mitarbeit im Vorstand und Uli Wähner für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Lesen Sie selbst: http://www.onetz.de/amberg-in-der-oberpfalz/vermischtes/gerd-mueller-sendet-bei-acc-besuch-gruesse-an-ambergs-entwicklungshilfeorganisation-bundesminister-lobt-projekthilfe-dr-luppa-d1662338.html

Inzwischen gehen die Baumaßnahmen für eine kleine Entbindungsstation in einem abgelegenen Dorf von Burkina Faso kräftig voran. Es kam eine Delegation des nächstgelegenen Krankenhauses und damit der Ausbildungsstelle für 'unsere' Dorfhebammen extra zur Baustelle. Sie würden sich gerne eine kleine Toilettenanlage und einen abschließbaren Lagerraum für Medikamente wünschen, eine Art kleiner Apotheke. Wir haben zwar keine verbindlichen Zusagen gemacht, aber der Vorschlag klingt vernünftig und wir würden gerne je nach Spendeneingang diese beiden Vorhaben in die Planung für nächste Jahr mit hineinnehmen.

Wir freuen uns, dass Herr Engert eine schöne alte Singer-Hand-Nähmaschine seiner Mutter wieder einer Nutzung zuführen will und die doch recht hohen Transportkosten nach Afrika übernommen hat.

Was halten Sie von Pilzzucht in Kamerun? Die uns vorliegende Ertragsberechnung der Nature and Environment Rehabilitation Conservation Organization scheint sehr erfolgversprechend …

Ich wiederhole mich gerne: mit Ihrer Hilfe können wir viel (und noch mehr) tun!

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger


P.S. Sie erhalten in der nächsten Woche einen Sommer-Rundbrief per Post - das ist Absicht ;-)

 

Rundbrief April 2016

Liebe Freunde,
von der Jahresversammlung der Projekthilfe am vergangenen Dienstag gibt es Folgendes zu berichten:


In der Anlage der handschriftliche Gruß des Ministers Dr. Müller und erste Bilder von einer Entbindungsstation, gerade im Entstehen.





Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief März 2016

Liebe Freunde,
mit einigen Gesprächen, Telefonaten und Internet ist es gelungen, die Kommunikation mit dem Kinderheim in Thanne/Mumbai wieder in Gang zu bringen. Wir hatten lange Zeit keine Neuigkeiten oder Antworten mehr bekommen und befürchtet, dass sich die Email-Adresse geändert habe. Auch traditionelle Post blieb unbeantwortet. - Kurzum: wir können Ihnen/Euch aktuelle Bilder zeigen und beantworten gerne auch Fragen zu den Patenkindern.

 
 


Für die Witwen und deren Kinder in 'unserem' neuen Zentrum in Ouagadougou/Burkina Faso würden wir gerne auch ein Patenschaftsprogramm auflegen. Die Witwen sind - oft aus gesundheitlichen Gründen - nicht in der Lage, ausreichend Einkommen zu erwirtschaften, um ihre Kinder zu versorgen. Wir würden von 20 Euro im Monat nicht nur die Gehälter und Mahlzeiten der Kindergartenbetreuung finanzieren, sondern auch Schuluniformen, Schreibmaterial, Turnzeug … was man halt so braucht. Wer wäre an einer solchen Patenschaft interessiert oder möchte dafür Werbung machen. Wir könnten dann entsprechend Flyer zusenden. Von den Kindern gibt es dann einen 'Steckbrief' mit den persönlichen Daten.

Renate Seeger hat an ihrem runden Geburtstag für diese Witwen um Spenden gebeten und wir können 1.700 Euro überweisen. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender,

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Februar 2016

Liebe Freunde,
ganz aktuell wollen wir von unserem Brunnenprojekt in Togo berichten: ein Drama, das filmreif wäre.
Zwei Tage nach der Genehmigung durch unseren Vorstand wurde bereits der Kostenvoranschlag eingeholt. Ein zweites Unternehmen erschien deutlich günstiger, würde aber Monate brauchen. - Unser Partner vor Ort 'machte Dampf' und wir entschieden uns für die günstiger Variante. Erste Bohrung bereits nach 5 Tagen, leider vergeblich. Eine andere Stelle, auch vom Geologen empfohlen: wieder nichts, Staub, Sand, Felsgestein. Neue Verhandlungen. Ein weiterer geologischer Gutachter. Eine neue Bohrstelle 300 m weiter, andere Seite der Landstraße, tief im Busch. Die Menschen haben gehofft und gebetet. Mit großen Augen jede neue Planung, Bohrung, Enttäuschung verfolgt. Der Vertrag musste geändert werden: wir bohren und zahlen erst bei Erfolg, auch wenn es Wochen dauert. Wieder nichts! ??? Der Geologe war sich seiner Sache sicher: Sprengung in der Tiefe - und plötzlich Wasser. Von der Sprengung verdreckt, aber bereits tausendmal besser, sauberer als der bisherige Tümpel. Alle kommen gerannt und stehen Schlange … sehen Sie selbst! Die Schüttung liegt bei mindestens 1000 l pro Tag! Hervorragend, ausreichend, endlich Wasser. Jetzt kommen in den nächsten Tage die endgültigen Rohre, die Pumpe, ein Ablaufbecken. Wir sind dankbar, so stur gewesen zu sein, so voller Vertrauen, so gut beraten und unterstützt, auch von den Spendern, mit denen wir zwischenzeitlich sprachen.

 
 


Inzwischen haben wir auch einen Verbrennungsofen für ein Krankenhaus in Nepal auf den Weg gebracht. Er wird von Studenten und Ingenieuren der Amberger Gruppe 'Technik ohne Grenzen' errichtet werden. Wir sind dankbar für deren Planung und die gute Zusammenarbeit.

Danke für alles Vertrauen, Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Januar 2016

Liebe Freunde,
gerade aus Westafrika zurück und den Anschlägen in Ouagadougou glücklich entkommen wollen wir nun nach und nach von unseren Projektbesuchen berichten.

Heute zunächst ein großes Dankeschön für die Behandlung, Förderung und Beschulung von 30 behinderten Kindern in Indien, die wir im vergangenen Jahr mit Ihrer Hilfe finanziert haben. Sie finden ein paar Bilder im Anhang.

Ein besonderer Dank gilt den Spenderinnen und Spendern, die sich für die Fluthilfe im Waisenhaus Paadhai in Chennai engagiert haben.

Und wir wollen Ihnen ein Dorf vorstellen, das ca. 60 km nördlich der Hauptstadt Lomé in Togo liegt. Wir sind eigentlich nur zufällig vorbei gekommen - hauptsächlich, weil uns die für Afrika so untypische Sauberkeit um die Häuser beeindruckt hat. Dabei erfuhren wir von einer misslungenen Brunnenbohrung, dem aufwändigen Fußmarsch zum 3 km entfernten Tümpel mit verheerender Wasserqualität. Auch nach 'Behandlung' des Wassers mit Alaun (im Steinkrug) eigentlich nicht trinkbar … Spontan würden wir gerne helfen. Wer hilft mit?

 
 


Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Dezember 2015

Liebe Freunde,
ich freue mich sehr über alle finanzielle, aber auch die ideelle Unterstützung, wie sie in den Zeilen von Herrn Habrich, Fa. Nagler & Company, zum Ausdruck kommt:

"Der aktuelle gesellschaftliche Zeitgeist wird in diesen Tagen von zwei Themen nachhaltig beeinflusst, von einer spürbaren Terrorangst und der sich dramatisch zuspitzenden Flüchtlingsproblematik in und vor allem außerhalb Europas. Unabhängig von allen politischen Diskussionen und Meinungen zu diesem Thema erscheint mir Ihr Motto bzw. die Kernaussage von 'Projekthilfe Dr. Luppa' in ihrer Zielsetzung doch sehr sinnvoll: wirksame Hilfe vor Ort, Hilfe zur Selbsthilfe. Nur wenn es gelingt, die Lebensbedingungen in den Gebieten, die besonders von Armut, Hunger und Terror bedroht sind, langfristig und spürbar zu verbessern, werden wir in der Lage sein, friedvoll und gleichberechtigt mit- und nebeneinander zu leben. Umso wichtiger ist es gerade in diesen Tagen, dass es Organisationen wie die 'Projekthilfe Dr. Luppa' gibt, die notleidenden Menschen unbürokratisch und nachhaltig zur Seite stehen …"

Aus Burkina haben wir aktuelle Bilder erhalten: die Weberei wurde bereits aufgebaut - von den Kursen liefern wir im Januar noch Bilder nach. Die Frauen wollen in traditioneller Weise Stoffe weben, die auf dem Markt verkauft werden können.

 
 


Herzliche Einladung zum Stand der Projekthilfe bei der klösterlichen Weihnacht am kommenden Samstag.
Und ganz aktuell: der Erlös, also die Spenden anlässlich des Adventskonzerts in der Dreifaltigkeitskirche am kommenden Sonntag um 16 Uhr geht komplett in unsere Projekte! Wir haben uns über diese Entscheidung sehr gefreut und bitten Sie, den angehängten Flyer auch selbst zum Einladen zu nutzen. Es lohnt sich!

Mit guten Wünschen für eine gesegnete Adventszeit,
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief November 2015

Liebe Freunde,
nach der gestrigen Sitzung zur Projektauswahl 2016 möchte ich Ihnen die aktuellen Schwerpunkte nennen:



und (je nach Spendeneingang) weitere Projekte, die einer Rückfrage bedürfen.

Viele (gute) Anträge mussten wir leider abschlägig bescheiden - so viel haben wir nicht zu verteilen.

Aber: Sie können für unsere Projekte natürlich noch Werbung machen …

In der Anlage ein Bericht mit Bildern aus Indien. Junge Frauen haben an neuen Nähmaschinen Unterricht bekommen.

Mit guten Wünschen für eine gesegnete Adventszeit und erneuter Einladung zum Basar auf der Klösterlichen Weihnacht in Amberg

Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger




 

Rundbrief Oktober 2015

Liebe Freunde,
Kurzentschlossene könnten ja noch heute Abend um 19 Uhr zum Benefiz-Konzert in die Friedhofskapelle Dreifaltigkeit kommen - die anderen am Samstag zum feinen Basar 'Kunst und Schätze' ab 10 Uhr in der Waisenhausgasse Amberg.

Burkina hat den Staatsstreich friedlich beendet und wir hoffen auf reguläre Neuwahlen Ende des Monats oder spätestens im November. Es ist diesmal kein Blut geflossen - Gott sei Dank!

Statt der gewohnten ;-) Erfolgsmeldungen aus den begonnen oder schon abgeschlossenen Projekten haben wir diesmal nur neue Anfragen zu bearbeiten. In Kürze werden wir die 2016 zu finanzierenden Projekte heraussuchen. Es sind eine ganze Reihe Projektanträge dabei, die sinnvoll und machbar erscheinen. Wie immer achten wir auf die Langlebigkeit des Projekts und die Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung. Wir brauchen eigentlich nur noch das Geld für unsere vielen Vorhaben ;-)

Uli Wähner hat anlässlich seines runden Geburtstags für Nepal gesammelt. Die Snow-Lion-Foundation kümmert sich seit Jahrzehnten um Tibetflüchtlinge. Ein besonderer Dank gilt deshalb allen treuen Patinnen und Paten für die Kinderheime von Tibetan. Die Kinder und Jugendlichen bekommen ja nicht nur eine Ausbildung, sondern auch ein Stück ihrer eigenen Kultur nahegebracht.

Herzliche Grüße
(und vielleicht sehen wir uns?)
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief September 2015

Liebe Freunde,
inzwischen ist auch bei unseren Politikern die Einsicht durchgedrungen, dass Menschen nur dann von der Flucht ins reiche Europa abgehalten werden können, wenn in ihren Heimatländern lebenswerte Bedingungen geschaffen werden. Das bestätigt unsere Arbeit, unser Anliegen, unsere Projekte, auch wenn sie natürlich nur ein kleinen Beitrag sein können.

 


Wir freuen uns, wieder ein paar kleine Fortschritte vermelden zu können: im Witwenzentrum in Ouagadougou wurden Bäume gepflanzt, um den Kindergartenkindern Schatten zu spenden - mit behinderten Kindern in Indien werden Fördermaßnahmen durchgeführt - Brunnen für die Trinkwasserversorgung einer Schule im Distrikt Madurai werden gebohrt …

 


Leider hat ein Militärputsch in Burkina Faso die politische Lage wieder destabilisiert. Wir hoffen trotzdem Anfang 2016 'unsere Projekte' besuchen zu können. So weit weg wie immer geglaubt ist Afrika gar nicht! Unsere Partner sind jedenfalls auf unsere / Ihre Hilfe sehr angewiesen und dankbar für die Treue trotz widriger Gegebenheiten.

Herzlich einladen möchte ich zu zwei Veranstaltungen: Frau Angie Öckl (Klavier) veranstaltet zusammen mit dem Bariton Karel Korsa ein Konzert in der Friedhofskapelle des Dreifaltigkeitsfriedhofs Amberg am Mittwoch 14. Oktober um 19.00 Uhr. Neben beliebten Gospels und Spirituals wird auch klassische geistliche Musik von Dvorak, Bach, Gounod und Mozart vorgetragen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind für unsere Projektarbeit bestimmt.

Am Samstag 17. Oktober können Sie beim 'feinen' Basar 'Kunst & Schätze' Antikes, Schnäppchen und Mitbringsel aus Übersee erstehen. Von 10 bis 13 Uhr in der Waisenhausgasse 2-4, Amberg. Der Erlös geht ebenfalls in unsere Projekte.

Bitte laden Sie auch im Bekanntenkreis zu diesen Veranstaltungen ein. Herzlich willkommen!
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief August 2015

Liebe Freunde,
wer in diesen Tagen unter der Hitze stöhnt kann nachempfinden, wie es unseren Projektpartnern in Afrika oder Indien meistens geht … kein Wunder, wenn der 'deutsche' Elan oft fehlt, wenn zwischen Planung und Umsetzung mehr Zeit vergeht, als wir es gewohnt sind.

Ja, es ist sogar bewundernswert, welche Strapazen für die geplanten Initiativen in Kauf genommen werden: für Planungstreffen, für Absprachen, für die Angebotseinholung, für die Formulierung der Projekte, für handwerkliche Vorarbeiten und, und, und …

So wollen wir für ein kleines Internat einen Lesesaal einrichten. Die Mädchen können die Schule nur deshalb besuchen, weil sie in der Stadt eine Unterkunft finden - der tägliche Schulweg wäre einfach zu weit. Bisher wird auf den Knien im Hof gearbeitet - ein vernünftiger Arbeitsplatz wäre dringend nötig. Sehen Sie selbst.

 


In 'unserem' Witwenzentrum in Ouagadougou laufen zur Zeit 'medizinische Vorträge'. Themen, die zum Umfeld der AIDS-Infektion gehören: Hygiene und Darmerkrankungen, Hautgeschwüre, Übertragung von AIDS, Magengeschwüre, Vitaminmangel, neurologische Störungen. Leider sind ja viele der Witwen auch Betroffene - wenn der Mann plötzlich verstirbt, dann ist AIDS die wahrscheinlichste Ursache.

Wieder haben zwei unserer Unterstützer, Prof. Dr. Luppa und Frau Lorenz, anlässlich runder Geburtstage für unsere Projekte gesammelt. Ganz herzlichen Dank! Bitte machen Sie Werbung für unsere Projekthilfe in Ihrem Bekanntenkreis. Viele Menschen sind dankbar, eine verlässliche Hilfsorganisation kennenzulernen. Wir geben auch gerne jederzeit Auskunft, wenn Fragen offen sind. http://www.projekthilfe-luppa.de/faq-ph.php

Denken Sie bei der Hitze an Afrika und bleiben Sie dennoch 'cool',
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Juli 2015

Liebe Freunde,
viele von Ihnen haben auf unser Rundschreiben am Monatsanfang reagiert. Dafür besonderer Dank, denn nun können wir weitere Projekte in Indien angehen, die schon im letzten Jahr beantragt wurden. Darunter ist ein Antrag aus Tamil Nadu vom Mother Theresa Multipurpose Social Trust sog. Barfuß-Doktoren auszubilden. Wir haben uns gefragt, wie man solch ein Unterfangen mit nur 2.150 Euro umsetzen kann - und haben genauer nachgefragt:

Es geht um eine Bevölkerungsgruppe in Indien, die als 'tribal', als 'hinterwäldlerisch' eingestuft wird. Die Menschen der Bergsiedlungen vertrauen ihren Pflanzenkundigen mehr als aller 'westlichen Medizin'. Deshalb sollen junge Frauen aus diesen Dörfern eine Schulung erhalten, um in ihrem Heimatdorf tätig zu werden. Der Unterricht umfasst Erste-Hilfe, Verbände, Umgang mit Schlangenbissen, Wundversorgung. Dazu kommen 'klassische Aufgaben' der Dorfhebammen: Entbindungen und besonders die Suche nach Risikoschwangerschaften, die unbedingt ins Tal geschickt werden müssen. Daneben auch ein paar 'hausärztliche' Themen: Husten, Fieber, Bauchweh und Ernährungsfragen.

Die Herausforderung besteht zum einen darin, dass diese jungen Frauen rund um die Uhr erreichbar sein sollen, zum anderen darin, dass sie praktisch ohne Strom, ohne Transportmöglichkeiten, ohne Antibiotika arbeiten müssen. Sie ersetzen natürlich keinen ausgebildeten Arzt - aber der ist eben nicht so leicht zu erreichen.

Kann so etwas gut gehen? Ich denke, es ist die einzige Chance für viele Menschen; selbst in einem Land wie Indien, das in seinen Millionenstädten High-Tech-Medizin anbietet. Allerdings unbezahlbar und für die Meisten unerreichbar …

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Juni 2015

Liebe Freunde,
gerade komme ich von der Grundschule in Kümmersbruck, die durch einen Solidaritätslauf für ihr Patenkind auf den Philippinen und die Unterstützung indigener Jugendlicher in Brasilien Geld gesammelt haben. Für die Projekthilfe 1.500 Euro. Solch ein Engagement (natürlich auch der Lehrkräfte!) ist beeindruckend. Es bewirkt außerdem bei den Kindern die wichtige Erfahrung: wir sind nicht allein auf dieser Welt und sollten von unserem Reichtum abgeben.

In diesem Sinn erhalten Sie von der Projekthilfe Anfang Juli noch einen gedruckten Rundbrief, den Sie gerne auch im Bekanntenkreis weitergeben können.

Vorbildlich auch die Bitte um eine Spende für die Projekthilfe anlässlich runder Geburtstage, wie zum Beispiel von Dr. Theis in Rieden. Wir können wirklich jeden Euro so verwenden, dass Menschen wieder für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen können.

 


Deshalb finden sich unter den aktuell geförderten Projekten in Indien auch wieder ein Mikrokredit-Programm, die Unterstützung von Frauen und Babys aus ärmsten Familien und der Bau von Schultoiletten. Bilder liefere ich Ihnen dann nach, wenn die Programme umgesetzt sind.

Mit guten Wünschen für schöne Sommertage,
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Mai 2015

Liebe Freunde der Projekthilfe,
vielleicht wegen der gestörten Kommunikationswege war es nicht möglich zu erfahren, ob die Aufnahmeeinrichtung für Tibetflüchtlinge in Kathmandu auch vom Erdbeben betroffen ist. Wir haben sie im Rahmen der Indienreise vor 10 Jahren besucht. Von dort werden die Kinder mit einem Visum für Indien versehen zum Sitz des Dalai Lama nach Dharamsala weitergeleitet. Viele von Ihnen unterstützen ja ein Patenkind in einer der tibetischen Internatsschulen.

Nachdem wir im letzten Jahr eine Fischerei-Kooperative am Bam-See in Burkina Faso unterstützt haben, um eine richtige Bewirtschaftung der Fischerei am See zu initialisieren - haben wir in diesem Jahr einer Frauengruppe eine Fischräucherei ermöglicht, um die Fische besser haltbar und handelbar zu machen.

 


Bei der Jahreshauptversammlung wurde von Dr. Schmid zwar bedauert, dass in diesem Jahr 'kleinere Brötchen gebacken' werden müssen - dafür gab es uneingeschränktes Lob für die glänzend verlaufenen Veranstaltungen und Aktionen zum 50-Jahre-Jubiläum 2014. Connies Kultur Keller macht mit Begeisterung weiter, denn sie kann sich kaum vor Musikgruppen retten, die unbedingt noch auftreten wollen, um die Witwen in Ouagadougou zu unterstützen. Wer in den Einladungsverteiler noch aufgenommen werden will, melde sich bitte.

Sehr gefreut habe ich mich über die Entscheidung der Konfirmanden von Amberg-Paulaner, anlässlich ihrer Konfirmation 440 € der Projekthilfe zur Verfügung zu stellen. Machen Sie doch bitte auch Werbung für unsere Arbeit bei Familienfeiern und Jubiläen.

Dankbar für alle gelungene Hilfe,
Ihr/Euer
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief April 2015

Liebe Freunde,
nicht nur die Mitglieder - auch alle Interessierte sind zur morgigen Mitgliederversammlung um 19 Uhr in der Gaststätte 'Zum Kummert Bräu' in der Raigeringer Str., Amberg, eingeladen. Wir wollen Rückschau halten auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2014, in dem wir über 170.000 Euro anvertraut bekommen haben und verschiedene Projekte mit dieser stolzen Summe fördern konnten. Unser Verwaltungsaufwand lag dabei mit 2,32 % sensationell niedrig!

Das im Rahmen der Afrika-Aktion-Amberg vorrangig geförderte Witwen-Projekt in Ouagadougou/Burkina Faso ist längst in Betrieb gegangen und ich füge Ihnen ein paar Bilder der verschiedenen Arbeitszweige bei: Vorschulerziehung, Alphabetisierung für Erwachsene, Weberei, Nähkurse, Seifensiederei, kleine Speisegaststätte, Kreditprogramm.

 
 

Aktuell wollen wir eine Fisch-Räucherei und die Herstellung des afrikanischen Grundnahrungsmittels Couscous finanzieren und brauchen Ihre Unterstützung. Wir helfen dadurch Frauengruppen in die finanzielle Unabhängigkeit und erproben neue Märkte. Eine spannende Entwicklung! Herzlichen Dank für Ihre Treue.

Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief März 2015

Liebe Freunde der Projekthilfe,
der Afrikanische Filmnachmittag war ein voller Erfolg: vor ausverkauftem Haus zeigten wir den Film 'Auf dem Weg zur Schule' - sehr bewegend und eindrücklich für alle Gäste. Socialis for the Gambia und wir halten Ausbildung für den wichtigsten Hebel, um die Armut in den Ländern des Südens zu vermindern. Wie oft haben wir von den Frauen in unseren Projekten gehört, dass von ihnen jeder Gewinn in die Schulbildung der Kinder investiert werden soll.
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4501850-125-der-preis-fuer-bildung,1,0.html

 


In Ouagadougou ist 'unser' Witwenzentrum in voller Aktion. Heute zwei Bilder von der Ausgabe der Kleinkredite an die Frauen. Sie entscheiden selbst, ob sie lieber in Hühner oder Ziegen investieren, Wolle oder Stoff kaufen - In jedem Fall der Start in eine kleine Produktion mit hoffentlich so viel Gewinn, dass es zum Leben reicht.

 


Die Pfarrei Wutschdorf hat am vergangenen Sonntag wieder zum Fastenessen eingeladen und unterstützt mit dem Erlös unsere Arbeit. Vielen Dank an alle Aktive!

Die Jahresversammlung der Projekthilfe wird erst nach den Osterferien stattfinden können. Wir laden dazu noch einmal herzlich ein, wenn der genaue Termin und Ort feststeht. Auch die 'Noch-nicht-Mitglieder' sind herzlich eingeladen.

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Februar 2015

Liebe Freunde der Projekthilfe,
Frau Heidi Stiewink, Wetzlar, hat 'unsere' Witwen in Ouagadougou besucht und sich von der neuen Infrastruktur beeindrucken lassen: Versammlungs- und Unterrichtssaal, Fabrikationshalle, Verkaufsraum, Restaurant, Unterstand für die Alfabetisierung. Zwei Bilder füge ich Ihnen bei.

 


Die Ausbildungswerkstatt für Motorradmechaniker hat neue Werkzeuge … und eine weitere Getreide/Hirsemühle für eine Frauengruppe in Sao (etwa 60 km außerhalb von der Hauptstadt, Provinz Kourwéogo) wurde in Betrieb genommen.

 


Wir sind aber nicht nur in Afrika eifrig unterwegs:
Unsere alljährliche Filmmatinée findet dieses Jahr an einem Sonntagnachmittag statt, um gezielt Schulkinder (ca. 4. Klasse) anzusprechen. Natürlich sind auch die ganzen Familien am 1. März im 14.30 Uhr ins Ring-Theater Amberg eingeladen. Wir zeigen den Film 'Auf dem Weg zur Schule', der den schwierigen und oft langen Schulweg in verschiedenen Ländern einfühlsam dokumentiert. Wunderschöne Bilder und ganz unterschiedliche Geschichten aus Afrika, Südamerika und Indien. Eintritt 4 € für Kinder und 5 € für Erwachsene. Herzliche Einladung!



Ihr
Ulrich Siebenbürger

 

Rundbrief Januar 2015

Liebe Freunde,
inzwischen haben wir 40.000 Euro aus der Afrika-Aktion-Amberg nach Burkina-Faso überwiesen, damit die Weberei, die Seifensiederei, der Strickkreis, die Kantine und die Alphabetisierung auf den Weg gebracht werden können. Material, Einrichtungsgegenstände und die Lehrkräfte werden davon bezahlt. Ein guter Teil der Summe wird als Kredit zur Verfügung gestellt, denn es muss ja das verbrauchte Material aus den Verkaufserlösen wieder ersetzt werden. Frau Heidi Stiewink von Tikato, einer befreundeten Organisation, ist gerade vor Ort und wird auch 'unsere' Witwen besuchen. Wir freuen uns schon auf ihre Bilder.

Der Bank-Transfer in die Philippinen ist seit dem 1.1. verkompliziert worden, so dass wir im Moment erst einmal die benötigten Codes für unser Patenheim in Manila und die ASSAP-Studenten angefordert haben.

In Brasilien wird in den nächsten drei Jahren ein Programm der IECLB (ev.-luth. Kirche) mit unserer Unterstützung umgesetzt, bei dem indigene Jugendliche ihre Wurzeln erkunden und damit besser verstehen sollen. Wie bei uns ist beides nötig: die Bereitschaft zur Integration und das Bewusstsein eigener wertvoller Traditionen.

Wir freuen uns auf viele positive Rückmeldungen,
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger