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Informationen und Neues
Aktionen, Termine und Neuigkeiten
Rundbrief Juli 2010
Liebe Freunde,
bisher haben wir nur wenige Buchungen für die Fahrt zur Amazonien-Ausstellung in Leipzig am 26. 9. 2010. Sie können deshalb gerne noch Werbung im Bekanntenkreis machen - es lohnt sich! Oder lesen Sie selbst: http://www.asisi.de/de/Panometer/Amazonien/
Zusätzlich gibt es eine Stadtführung in Leipzig und natürlich eine Führung zum Thema Urwald sowie Informationen zur Arbeit unseres Partners COMIN mit Indigenen in Süd-Brasilien.
In Buenos Aires, Argentinien, haben wir von der Stadt für unser Engagement in der Sozialarbeit eine Auszeichnung erhalten. Freuen Sie sich mit uns! Unser Projektpartner bei Luz Esperanza Pureza, Humberto Delmagro, war es wichtig, dass der Kongress seine Sozialarbeit (und damit auch uns ;-)) wahr nimmt.
Nachdem wir in diesen Tagen gut nachfühlen können, wie es sich in Indien, Afrika, oder sonst in den warmen Ländern so anfühlt, wenn man keinen Urlaub hat, sondern arbeiten muss ...
wünsche ich eine stabile Gesundheit. Ihr/Euer
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Juni 2010
Liebe Freunde,
wir haben unsere neuen Infotafeln, sog. Roll-up beim Altstadtfest in Amberg vorgestellt und Präsenz gezeigt. So wird der Name Dr. Luppa und unsere Arbeit wenigstens bei dem einen oder der anderen mal wieder ins Gedächnis gerufen. Außerdem haben wir uns natürlich über Ihre/eure Besuche am Stand gefreut. Vielen Dank auch an alle, die ihre Zeit in den Dienst einer guten Sache gestellt haben (siehe auch das angefügte Bild).
Nicht nur für die Brasilien-Freunde war der Vortrag von Pfr. Hans Zeller in Kümmersbruck lohnend. Als studierter Landwirtschaftsingenieur und Pfarrer hat er den Raubbau an lebenswichtigen Ressourcen, den kaum zu überschätzenden Einfluss einer Agrarindustrie in Bildern und Zahlen dargestellt, die aufschrecken. Was lassen wir uns eigentlich bieten? Und wo sind noch Chancen, sich für gesunde Ernährung und einen schonenden Umgang mit unseren Lebensgrundlagen einzusetzen?
Pfr. Milton Jandrey wird Ende August nach Brasilien reisen und auch unser Projekt in Guarita besuchen. Wollen Sie ihm gezielt Fragen mitgeben?
Amazonien haben wir uns übrigens auch als Thema für eine Tages(bus)tour nach Leipzig ausgedacht. Wer sich das Ziel schon einmal anschauen möchte:
http://www.asisi.de/de/Panometer/Amazonien/
Die Einladung dazu erhalten Sie ganz absichtlich mit der Post, da manche Menschen sich leichter zu einer Spende ermuntern lassen, wenn ein Überweisungsträger dem Rundbrief beiliegt ;-)
Die Busplätze sind begrenzt und wer sich zuerst anmeldet hat die besten Chancen.
Herzliche Grüße
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Mai 2010
Liebe Freunde der Projekthilfe,
immer wieder fragen engagierte Mitmenschen nach einem Patenkind aus Tibet, das in einem der Kinderheime unter dem Schutz des Dalai Lama in Nordindien Erziehung und Schulausbildung erhält. Die Eltern haben sich dazu durchgerungen, ihre Kinder auf den gefährlichen Weg über das Dach der Welt zu schicken, weil die chinesische Regierung ihre Sprache, Kultur und Religion brutal unterdrückt. Leider wurden auch die Grenzkontrollen immer schärfer: http://www.epochtimes.de/articles/2006/10/19/60230.html
Wir spüren dieses brutale Vorgehen nur indirekt: es kommen fast keine Kinder mehr in Nepal bzw. Indien mehr an! Deshalb können wir leider auch keine neuen Patenschaften vermitteln und sahen uns gezwungen, einen entsprechenden Hinweis auf unserer Internetseite zu platzieren: http://www.projekthilfe-luppa.de/tibetan.htm
Wir trauern um zwei unserer langjährigen Mitglieder: Frau Anna Steger und Herr Dr. Hans-Jürgen Puhl, die im April verstorben sind. Sie haben sich für notleidende Menschen in Übersee, in den Slums dieser Welt, für mehr Gerechtigkeit und internationale Verantwortung eingesetzt und das auch im Bekanntenkreis werbend weitererzählt. Dafür sind wir dankbar und behalten sie gerne wertschätzend in Erinnerung.
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Frau Kölbel hat im Rahmen einer Projektreise die neu aufgebaute AIDS-Beratungsstellen in Lubefu, Demokratische Republik Kongo, besucht.
Das abgebildete Gebäude wird gerade seiner Bestimmung übergeben. Die Berater und Multiplikatoren wurden ausgebildet, die Beratungstätigkeit hat begonnen, ebenso die Rundfunksendungen, die Theatergruppe, der Unterricht an den Schulen. Der Transport der Baumaterialien hat sich leider verzögert - wir liefern aber die Bilder mit Solaranlage und Stromgenerator nach Fertigstellung der Renovierungsmaßnahme noch nach. Glücklicherweise trägt die GTZ (deutsche technische Entwicklungszusammenarbeit) einen Großteil der Projektkosten, so dass nur die Renovierungskosten und der Treibstoff für die Transporte (auch zu den Schulen) von uns übernommen werden.
Vielleicht sehen wir uns beim Altstadtfest am 13. Juni neben dem Rathaus in Amberg?
Herzliche Grüße
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief April 2010
Liebe Freunde,
heute erschienen in der Amberger Zeitung gleich zwei Artikel über die Projekthilfe Dr. Luppa.
Zum einen die Glückwünsche zur Wiederwahl des bekannten Vorstands mit einem Bericht von der Jahresversammlung. Wer nicht dabei sein konnte und nachlesen will: findet den Jahresbericht hier. Wir konnten wieder über 110.000 Euro für Entwicklungsprogramme und für die Ausbildung von Kindern in insgesamt 123 Patenschaften weitergeben. Allen Helfern und Spendern ein herzlicher Dank! Außerdem konnten wir Herrn Werner Flach für 30 Jahre und Herrn Dr. Wolfgang Wagner und Herrn Josef Lobenhofer für 25 Jahre Mitgliedschaft ehren. Entwicklungszusammenarbeit braucht eben einen "langen Atem".

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/2297010-125-verwaltungskosten_extrem_gering,1,0.html
Der zweite Bericht gibt einen kleinen Eindruck vom Engagement der Schülerinnen und Schüler an der Max-Josef-Schule in Amberg, die zusammen mit ihren Eltern und Lehrern erneut über 2000 Euro für die Patenschule in Malawi aufgebracht haben.

In einem farbenfrohen und tiefsinnigen Schulspiel mit Chorunterstützung haben sie "Eine Freundschaft in Malawi" auf die Bühne gebracht. Wir wollen das Geld in einen Schulbrunnen mit Trinkwasser investieren. Die Bilder geben Ihnen einen kleinen Eindruck von der schönen Veranstaltung.
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/2297226-125-schueler_unterstuetzen_brunnenbau_in_malawi,1,0.html
Außerdem möchte ich Ihnen noch zwei Bilder aus der Stadtteilarbeit in den Slums von Buenos Aires zeigen:

inzwischen wurde die Wasserversorgung fertiggestellt und wir haben dazu beitragen können, dass die Kinder ordentliche Toiletten und eine saubere Küche vorfinden, wenn sie am Nachmittag betreut werden. Sie werden im Projekt nicht nur beschäftigt, sondern lernen vor allem einen guten Umgang miteinander, gewaltfreie Konfliktlösung, Sauberkeit und Hygiene und erhalten letztendlich ja auch ein gutes Stück Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.
Seien Sie herzlich gegrüßt vom neuen (und alten) Vorstand
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief März 2010
Liebe Freunde der Projekthilfe,
wir haben aus den Philippinen einen ausführlichen Bericht mit Bildern von der Wiederaufbauarbeit nach dem Taifun Ende letzten Jahres erhalten. Wie geplant wurden Häuser auf Betonpfosten in einem Armenviertel Manilas errichtet, die viel stabiler und vor allem sicher vor Überflutungen sein werden. Den Schwestern von "Handmaids of the Sacred Heart of Jesus" sei Dank, die sich wiederum hier bei allen Spenderinnen und Unterstützern im Raum Amberg bedanken. Die Menschen sind überglücklich und die weitere Stadtteilarbeit hat dadurch auch einen neuen Schwung bekommen.


Immer wieder suchen sich Spender und Gönner der Projekthilfe Dr. Luppa Projekte für einen besonderen Anlass aus: so haben wir jeweils 1.500 € für die Rechtsberatung von Frauen aus der untersten Kaste (Dalits) in Indien und für die Solarversorgung in Malawi erhalten. - Ich freue mich immer, wenn sich Menschen so mit unserer Arbeit solidarisieren, dass runde Geburtstage oder andere Gelegenheiten wahrgenommen werden, um die Hilfe für die Ärmsten zu ermöglichen.
Das Büro Wilhelm hat sich bereit erklärt, uns zwei roll-up (so heißen die modernen, transportablen Info-Ständer) zu gestalten. Wir werden sie erstmalig bei der Jahresversammlung vorstellen und dann natürlich beim Altstadtfest, für das sie (unter anderem) gedacht sind.
Seien Sie herzliche gegrüßt,
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Februar 2010
Liebe Freunde,
unser Brasilien-Projekt geht ins dritte, erfolgreiche Jahr. Die Projektleiterin Noeli Falcade hat Ihren Jahresbericht versandt, die Bücher sind geprüft worden und wir haben die zugesagte Summe von 10.000 Euro erneut bereit gestellt. Noeli hat im Januar den dritten Kurs "latu sensu" über indigene Kulturen absolviert und sprudelt nur so vor Freude über die Nach- und Auswirkungen ihrer Arbeit, schreibt Hans Trein vom Missionsrat für Indigene Völker COMIN. Noeli ist eine wirkliche Vertrauensperson für die Indigenen geworden und wird überall eingeladen - kann sich aber nicht zerreißen. Wir wollen in diesem Jahr die Arbeit wie geplant auf weitere drei Sektoren ausweiten, so dass die in den vergangenen Jahren betreuten Gebiete immer mehr in die Eigenverantwortung übergehen (müssen).
Fasziniert hat mich auch der Bericht über den ersten Hochschulabsolventen aus dem Volk der Kaingang. Lesen Sie selber:
http://www.projekthilfe-luppa.de/images/projects/brasil/bras1.pdf
Und weil es nicht nur zum Thema passt, sondern vielleicht die eine oder den anderen interessiert: am 27. 2. ist wieder Brasilientag in Nürnberg, zu dem Mission EineWelt einlädt
http://mission-einewelt.de/uploads/tx_mewevents09/Flyer_Brasilientag_2010.pdf
oder gleich Anmeldung unter
http://mission-einewelt.de/index.php?id=1031&no_cache=1&tx_mewevents09_pi1[uid]=53&tx_mewevents09_pi1[step]=3
Mit Unterstützung der Max-Josef-Schule sind weitere Klassenzimmer an der Nakambwe-Schule in der Nähe von Tyolo/Malawi entstanden:


mit neuen Türen und Fenstern, nach ein paar Reparaturen an den Wänden und neuem Anstrich, sind die ehemaligen Arbeiterbaracken nicht wiederzuerkennen. Ich hoffe, noch ein paar aktuellere Bilder nachliefern zu können. Einen Eindruck verschaffen aber auch die beigefügten (älteren) Bilder.
Die Jahreshauptversammlung der Projekthilfe ist in diesem Jahr für Mittwochabend, 21. April, 19 Uhr im Raum Galeria der Gaststätte "Zum Kummert Bräu", Raigeringer Str. 11, Amberg mit Bericht des Vorsitzenden und Neuwahlen der Vorstandschaft geplant. Die Mitglieder erhalten noch eine eigene Einladung, aber Gäste sind herzlich willkommen - die Veranstaltung ist selbstverständlich öffenlich. Schließlich wollen wir ja, dass unsere wichtige Arbeit in Zeiten, wo unsere Bundesregierung die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit deutlich kürzt, bekannter wird.
http://www.oberpfalznetz.de/demobeilagen/2204751-456-hilfe_an_aermste_schelte_fuer_berlin,1,0.html
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Januar 2010
Liebe Freunde,
wir haben im vergangenen Jahr mit über 90.000 Euro in Brasilien, den Philippinen, Indien und Sri Lanka, in Burkina Faso und Malawi helfen können - alles aus eigenen Mitteln, von Spendern überwiegend im Raum Amberg-Sulzbach. Dafür sind wir sehr dankbar. Trotz Wirtschaftskrise hat sich die Spendenbereitschaft für die Projekthilfe nicht verändert. Nur der Anteil an zweckgebundenen Spenden hat sich erhöht - und das beweist, dass Sie, die Spender, genau hinschauen, wofür die Gelder eingesetzt werden. Vielen Dank!
Unser Verwaltungskostenanteil im vergangenen Jahr liegt wieder bei vorbildlichen 3,14 %. Viele ehrenamtliche Helfer haben dazu beigetragen.
Malawi leidet unter Benzinmangel und entsprechenden Transportproblemen; Zement sei unglaublich teuer ... und so wartet die Gesundheitsstation immer noch auf die Solaranlage.
Dafür hat uns ein bewegender Bericht aus dem Kinderheim Ma-Niketan bei Mumbai, Indien, erreicht.
"Wir haben vor Weihnachten die Hochzeit von Reshmi gefeiert. Sie hat im Alter von 3 Jahren zusammen mit ihrer kleinen Schwester in Ma-Niketan Zuflucht gefunden, nachdem sie beide Eltern verloren hatten. Sie hat bei uns ihren Schulabschluss gemacht, dann Mode Design studiert und einen guten Job gefunden. Jetzt ist sie glücklich verheiratet und in ihr neues Zuhause gezogen.
Wir haben ein 2-Tages-Programm für die Mädchen aus verschiedenen Heimen aus Asangaon, Bal Bhavan, Waliv, Nirmal, Dappada und Dadra von der Insel Madh durchgeführt. 200 junge Mädchen im Alter von 15 bis 18 haben sich mit viel Spaß beteiligt. Themen waren: Lebensziele finden, positives Denken, Zeitmanagement, Talententwicklung und Vertrauensbildung. Es war ein Impuls zu einem positiven, kreativen und glücklichen Leben, die Erfahrung der mensch-gewordenen Liebe Gottes."
Ebenso gute Erfahrungen im Neuen Jahr wünscht Ihnen
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Dezember 2009
Liebe Freunde der Projekthilfe Dr. Luppa,
morgen ist letzte Gelegenheit, bei der klösterlichen Weihnacht im ehemaligen Zeughaus an der "Stadtbrille" in Amberg noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu erstehen. Der Stand ist wieder einmal farbenprächtig geworden (siehe Bild).
Heute füge ich Ihnen auch ein paar Bilder aus Zimbabwe bei, die vor Augen führen, wie die Wasserversorgung verbessert wurde: neue Quellfassung, neue Leitungen, neue Wasserspeicher und vor allem auch neue Filter für das Trinkwasser. Neben dem abgebildeten großen Speicher wurde ein eigener kleinerer Speicher für Trinkwasser errichtet, denn nur dieses Wasser muss gefiltert werden. Für die Gärten und die Wäsche genügt auch das Wasser aus dem Bergbach. In den nächsten Tagen sehen Sie dann noch weitere Bilder auf unserer homepage, die hier keinen Platz gefunden haben ... http://www.projekthilfe-luppa.de/proj06.htm


Jahresspendenquittungen, sog. Zuwendungsbescheinigungen, können wir erst im Januar versenden, wenn die Konten geschlossen sind. Bitte haben Sie etwas Geduld.
"Unser" Gesundheitszentrum in Malawi soll zum Jahreswechsel übergeben werden. Damit kommt das momentan größte Projekt zum Abschluss. Bilder werde ich dann nachliefern.
Und zum Schluss eine besondere Weihnachtsfreude für alle Paten tibetischer Flüchtlingskinder: wir haben aus dem Internat Tibetan in Dharamsala/Nordindien heute einen dicken Brief mit persönlichen Weihnachtsgrüßen aller Kinder erhalten und werden sie rechtzeitig zum Fest noch verschicken!
Gesegnete Weihnachten, Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief November 2009
Liebe Freunde der Projekthilfe,
wir wollen mit Spenden sparsam umgehen und stellen deshalb unseren "vorweihnachtlichen"
Rundbrief zum Download zur Verfügung. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Ein Brief liest sich natürlich leichter, wenn man ihn in der Hand hält - und wir wollen gerne, dass Sie die Information über unsere Arbeit auch in Ruhe lesen können ...
(Wenn Sie aber einen Drucker besitzen, dann ginge es ja doch ganz gemütlich ...)
Und damit der Dateianhang nicht zu groß wird, muss ich Sie bis Dezember vertrösten - dann gibt es die neuesten Bilder vom Wasserprojekt in Zimbabwe.
Herzliche Grüße
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Oktober 2009
Liebe Freunde,
"Taifun trifft die Philippinen hart - hunderttausende Menschen obdachlos!" Solche Schlagzeilen und die damit verbundenen Bilder haben viele Menschen aufgeschreckt. Was können wir tun? Wie können wir sinnvoll helfen? - Und: wie können wir sicherstellen, dass diese Hilfe ankommt, langfristig eine Verbesserung schafft und zudem die Eigeninitiative der Betroffenen unterstützt?
(Die Projekthilfe hat ja gar nicht die Mittel und die Logistik für eine wirksame Katastrophenhilfe. Und wenn wir helfen, dann wollen wir unsere selbstgestecken Ziele einer "vernünftigen" Entwicklungszusammenarbeit auch umsetzen ...)

Die Amberger Zeitung wird in den nächsten Tagen ausführlich von dem nun ausgewählten Projekt berichten: 30 Familien in einem sozialen Brennpunkt am Rand der Millionenstadt Manila erhalten an dem Platz wo ihr Häuschen früher stand einen Betonrahmen für je 150 Euro hingestellt; überwacht und organisiert von einer kath. Schwesternschaft (ACI Sisters), die die Menschen schon bisher mit sozialen Programmen betreut hat. Die Wohnungen werden aus Holz in Eigenleistung der Bewohner gefertigt, jetzt aber auf Säulen, sicher vor weiteren Überschwemmungen. Mit Ihrer Hilfe sind wir ganz zuversichtlich, den Obdachlosen helfen zu können und gleichzeitig eine wirkliche Verbesserung der Wohnsituation auch für die Zukunft zu erreichen.
Spendenkonto 200 70 71 72, Sparkasse Amberg (BLZ 752 500 00)
Gestern hat der Mitgliederbeirat für die Projektauswahl getagt und Projekte im Gesamtumfang von 53.600 Euro für das Jahr 2010 genehmigt. Wir haben versucht, auf eine gute Mischung zu achten: bewährte Partner; Antragsteller, die beharrlich nachfragen, obwohl wir ihre Projekte in den vergangenen Jahren ablehnen mussten; nachhaltige Entwicklungsprojekte und mildtätige Projekte, die Behinderte oder Witwen gezielt unterstützen. Damit fördern wir Projekte in: Argentinien, Brasilien, Burkina Faso, Indien, Kongo, Philippinen.
In den kommenden Rundbriefen will ich die Projekte noch detailliert vorstellen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr/Euer
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief September 2009
Liebe Freunde,
beim gestrigen Vortrag zur "Fairen Woche" habe ich versucht darzustellen, wie schwierig es ist, die Interessen von Spendern, Mittlern und Empfängern in der Entwicklungszusammenarbeit auf einen Nenner zu bringen. Die Wünsche und Hoffnungen auf beiden Seiten haben ihre Berechtigung: z.B. enge Kommunikation, gegenseitiges Verständnis, sparsame und effiziente Mittelverwendung, Berichte, Dank. In den letzten 50 Jahren hat sich nicht nur der Begriff von Entwicklungshilfe zu Entwicklungszusammenarbeit verändert: kulturelle Wurzeln werden zunehmend besser berücksichtigt, die Empfänger vor Ort werden bei der Projektplanung besser einbezogen, Email und Mobiltelefone haben die Kommunikation entscheidend verbessert. Das alte Bild vom Fass ohne Boden entspricht einfach nicht den Tatsachen. Besonders der asiatische Raum hat entscheidend aufgeholt. Und der Umfang nichtstaatlicher Entwicklungshilfe liegt mit 18 Mrd. US$ weit über den Entwicklungshilfebudgets der meisten Länder, - das ist nicht nur ein Tropfen. Auch wenn die meisten Millenniumsziele wohl nicht erreicht werden: wir säen unermüdlich Samen mit vielen kleinen Projekten zur Selbsthilfe. Und der Same geht definitiv auf! Die Teilnehmer haben ein neues Bild mit nach Hause genommen: viele Pflänzchen, die Hoffnung und Solidarität vermitteln!
Im Büro der Projekthilfe sammeln sich schon wieder die Projektanträge für 2010 und werden gesichtet. Leider wird wieder ein großer Teil der Anfragen abschlägig beschieden werden, weil uns dafür einfach die Mittel fehlen. Immerhin haben wir jetzt die Endabrechnung des Gesundheitszentrums in Malawi erhalten und mit Kommentaren an die Prüfstelle des Ministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit weiterleiten können. Das war die Vorbedingung für den Bau der Solarbeleuchtung und Wasserspeicher auf dem Dach der Gebäude, die nun in Auftrag gegeben werden können.
Bei dieser Gelegenheit einmal ein Dank an alle ehrenamtlichen Helfer(innen). Büroarbeiten, Patenbetreuung, Internetauftritt, Werbung und spontane Hilfe bei verschiedenen Gelegenheiten sind nicht selbstverständlich!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr/Euer
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief August 2009
Liebe Freunde der Projekthilfe,
wir nehmen es als selbstverständlich, dass das Finanzamt Amberg nach Vorlage der Jahresberichte für weitere drei Jahre die Gemeinnützigkeit der Projekhilfe Dr. Luppa bestätigt hat. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind "zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit" auch weiterhin steuerlich abzugsfähig.
Wenn wir behaupten "die Projekthilfe hilft weltweit", dann ist das sicher deutlich übertrieben. Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass unsere Arbeit prinzipiell nicht auf Schwerpunktländer wie Indien oder Philippinen beschränkt ist. Grundsätzlich können alle Projekte gefördert werden, die für die Gesundheit der Menschen relevant und möglichst nachhaltig wirksam sind. - So haben wir Gelder für den Bau einer kleinen Schneiderwerkstatt in Sri Lanka bereitgestellt, damit Frauen Unterricht erhalten, ein kleines Einkommen erwirtschaften und mit dem Verkauf der hergestellten Kleidungsstücke der zukünftige Betrieb sichergestellt werden kann. Diese Woche kamen die ersten Bilder, die die zukünftige Werkstatt zeigen.
Vom 14. bis 26. September finden im Eine-Welt-Laden Amberg die "Fairen Wochen" statt. Anlässlich der 25-Jahr-Feier halte ich den Vortrag "Ein Tropfen ins bodenlose Fass? - Was bewirken Spenden in der Entwicklungszusammenarbeit?". Der Vortrag findet am
21. September (Montag) um 19:30 Uhr im Paulaner-Gemeindezentrum, Paulanerplatz 13, Amberg statt.
Dass die Beispiele aus der Arbeit der Projekthilfe stammen, ist nicht ganz zufällig. Herzlich willkommen!
Die Grund- und Teilhauptschule Rieden hat am Schuljahresende eine Afrikawoche veranstaltet. Bei einem gesponserten Lauf haben die Schüler auch 910 Euro für die Schule in Malawi zusammen gebracht, so dass wir nun mit den Spenden der Max-Josef-Schule insgesamt 1.786 Euro für eine Trinkwasserversorgung bereitstellen können. Endlich ist Schluss mit dem Pausengetränk aus dem nächsten Bach ...
Soweit für heute - noch schöne Ferien und Spätsommertage,
Ihr/Euer
Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Juli 2009
Liebe Freunde,
hat uns jemand beim Altstadtfest vermisst? Wir wären sehr daran interessiert zu erfahren, ob es Sinn macht 2010 wieder beim Altstadtfest mit einem Stand vertreten zu sein ... Was meinen Sie?
Inzwischen sind die beiden Projekte in Burkina Faso realisiert worden:
- die Hirsemühle mit 4.000 Euro in Bagraogo und
- die Soumbala (Gewürz-)Herstellung in Naba Koutou mit 2.850 Euro.
Um Sie an der Freude und am Stolz der Frauen teilhaben zu lassen - die aktuellen Fotos:
Von den Patenkindern in Manila und allen unterstützten Studenten in Sorsogon haben wir aus den Philippinen persönliche Briefe an die Paten und Sponsoren erhalten. Wir werden diese Briefe in den nächsten Tagen versenden. Es geht dabei nicht nur darum, dass die Kinder sich gerne einem persönlich bedanken wollen - wir zeigen damit natürlich auch, dass Ihre Spenden für Patenschaften zu 100 % vor Ort ankommen.
Letzte Gelegenheit um auf die 10-Jahres-Feier von Socialis for The Gambia am kommenden Samstag in Gebenbach hinzuweisen.
Und schließlich: sollte jemand eine Fernreise planen, die zufällig eines unserer vielen Projekte im Ausland berührt: bitte nehmen Sie Kontakt auf und besuchen Sie das Projekt in unserem Namen. Unsere Partner vor Ort sind dankbar für die Wertschätzung und den Besuch!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Juni 2009
Liebe Freunde,
wir sind zur Geburtstagsfeier eingeladen: Socialis for The Gambia wird 10 Jahre alt. Unsere Partner in der Hilfe für Afrika feiern am Samstag, 18. Juli 09 in Gebenbach im Gasthof "Blaue Traube". Nachmittags mit Kinderprogramm und Trommelunterricht, beim Festabend Livemusik aus Gambia, Bauchtanzshow, Bilder und Kulinarisches.
Ich gebe gerne diese Einladung weiter und möchte fragen, ob sich Mitglieder oder Freunde finden, die bei dieser Gelegenheit einen Infostand der Projekthilfe mitbetreuen.
Unser Flohmarkt "Kunst und Schätze" war auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich. Viele helfende Hände haben zum Gelingen beigetragen, obwohl das Wetter eher "durchwachsen" war: 1000 Euro kamen für das Wasserprojekt in Zimbabwe zusammen. Einen Eindruck vermittelt das beigefügte Bild. Vielen Dank an alle Helfer und Käufer(innen)!
Neues auch aus Malawi. Die Patenschule der Max-Josef-Schule hat ihre Klassenräume renovieren können und mit der Dachsanierung angefangen. Ein weiteres Schulgebäude ist angefangen worden, um die Raumnot etwas zu lindern. Auch hier haben wir brandneue Bilder anzubieten.

Die Kinder haben Briefe an die Kinder in Deutschland geschrieben und ein Lehrer hat den Text von der Landessprache Chichewa ins Englische übersetzt. Es heißt im beigefügten Brief: Manche Kinder werden im Schatten eines großen Baumes unterrichtet, weil ein Klassenzimmer fehlt.
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Mai 2009
Liebe Freunde,
im digitalen Zeitalter sind wir zwar eine bessere Bildqualität gewohnt, - nichts desto trotz freuen wir uns sehr über den Baufortschritt in Zimbabwe.
Schwester Christiana am Krankenhaus der Missionsstation Regina Coeli im Nordosten des Landes hat noch zu Zeiten der katastrophalen Inflation es geschafft, die notwendigen Rohre und Baumaterialien für die Verbindung Tank-Krankenhaus zusammen zu bekommen.
Im Einzelnen: Die Quelle liegt 7-8 km entfernt in den Bergen. Sie wurde mit einem Staudamm gefasst und ein großer Tank für Rohwasser erbaut. Wegen der Cholera-Epidemie wurde nach einem Filter ein eigener zusätzlicher Trinkwasserbehälter errichtet und für die 790 m Endstrecke bis zum Krankenhaus die Wasserleitung fertig gestellt. Mit den Geldern der Projekthilfe müssen dringend auch die Rohre im Oberlauf erneuert werden, die aus Altersgründen leider immer wieder platzen. Geplant ist auch noch die Erneuerung des Filters - dann hätten "wir" es geschafft!
Ein herzlicher Dank an alle, die mit ihren Spenden zu diesem großen Projekt beigetragen haben und noch beitragen.
"Letzter Aufruf":
Haben Sie sich den Termin 6. Juni schon vermerkt? Wir können bei unserem Flohmarkt auf niemanden verzichten, denn wir wollen unsere Lager räumen! Wer noch einen Kuchen beisteuern will, melde sich bitte bei Connie Siebenbürger, U7buerger-at-freenet.de. Im Anhang finden Sie die Einladung, die Sie gerne im Bekanntenkreis und am Arbeitsplatz verteilen können. Wir hoffen auf schönes Wetter, viele Gäste und einen regen Umsatz zugunsten des vorgestellten Projekts in Zimbabwe. Jeder Euro zählt!
Herzliche Grüße - bis zum 6. Juni!
Ihr/Euer
Uli Siebenbürger
Rundbrief April 2009
Liebe Freunde,
bei unserem Jahrestreffen waren 17 Mitglieder anwesend, die den Jahresbericht (Anlage) diskutiert haben. Die Kassenprüfer haben eine ordentliche und belegte Kontenführung bestätigt, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Dr. Adolf Rank hat einen Diavortrag über die Partnerschaftsarbeit des ev. Dekanats Sulzbach-Rosenberg mit dem Indianermissionsrat der ev.-luth. Kirche Brasiliens gehalten. Damit haben die Mitglieder nicht nur einen Einblick in die Entstehungsgeschichte dieser Partnerschaftsarbeit erhalten, durch Bilder und eine lebhafte Diskussion wurden auch die Probleme der indigenen Bevölkerung in Südbrasilien sehr deutlich. Umso sinnvoller erscheint in diesem Licht der Beitrag der Projekthilfe bei der Schulung und Anleitung in Frauengruppen, bei Seminaren mit Verantwortlichen vor Ort, bei Gesundheitserziehung und einfacher Medikamentenbereitung.
Die Projekte im laufenden Jahr wurden vorgestellt. Es sind fast 100.000 € verplant, das entspricht in etwa unseren Rücklagen. Afrika erhält wieder fast die Hälfte aller Projektgelder, Indien wird wieder die zweite Stelle einnehmen.
Wir danken allen Spenderinnen und Unterstützern, die diese Arbeit ermöglichen!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief März 2009
Liebe Freunde,
"große Ereignisse" werfen ihren Schatten voraus:
Am Samstag, den 6. Juni, öffnen wir bereits zum dritten Mal unsere Schatzkammer für den diesjährigen Trödelmarkt
"Kunst und Schätze". Verkauf von 9 bis 13 Uhr. Für das leibliche Wohl bieten wir Sekt und Häppchen, Kaffee und Kuchen.
Bitte merken Sie sich bereits jetzt diesen Termin vor und bringen Sie Bekannte und Freunde mit, die mit ihrem Einkauf
und Genuss etwas Gutes tun wollen. Der Erlös kommt natürlich wieder unserer Projektarbeit zu Gute.
A c h t u n g ! Wir freuen uns über Ihre Sachspenden: Kostbarkeiten von Dachboden, Keller oder Garage, die sie in der
Kinderarztpraxis Heindl/Siebenbürger, Kurfürstenring 4, zu den üblichen Sprechstundenzeiten abgeben können.
Am Samstag, 28. 3. gibt es gleich zwei Veranstaltungen, auf die ich Sie hinweisen möchte. Der Brasilientag der bayerischen
Landeskirche und Mission Eine Welt findet ganz in unserer Nähe statt.
Es wird auch aus der Indianerarbeit berichtet,
die wir unterstützen.
Am gleichen Tag ist nachmittags der ökumenische Dankgottesdienst des Eine-Welt-Laden in Amberg, der
Ausbildungspatenschaften in
Sorsogon/Philippinen übernommen hat und so seit vielen Jahren ein treuer Verbündeter unserer Arbeit ist.
Und nicht zu vergessen: wir sehen uns hoffentlich am Mittwoch, 1. April, 19 Uhr bei der Mitgliederversammlung der Projekthilfe,
Zum-Kummert-Bräu, Amberg.
Bis dahin herzliche Grüße
Ihr/Euer
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Februar 2009
Liebe Freunde,
wir haben uns verpflichtet, die Arbeit unter Indianern in Brasilien auch in den nächsten Jahren mit jeweils 10.000 Euro zu
unterstützen. Die Beratung in Gesundheitsfragen und Ernährung erfolgt in Kursen und Begleitung der Dorffrauen mit Unterstützung
indigener Gesundheitsberaterinnen. Zum einen besteht ein Recht auf staatliche Gesundheitsversorgung, das durchgesetzt werden muss;
zum anderen sollen traditionelle Kenntnisse und Strukturen erhalten bleiben, ja sogar wiederbelebt werden. Im vergangenen Jahr
konnten 7 Dörfer (Sektoren) intensiv geschult werden. 2009 sollen weitere 4 dazu kommen; gleichzeitig soll die angefangene Arbeit
und die geschaffenen Strukturen des Vorjahres erhalten bleiben. So könnten dann 2010 die übrigen Bereiche noch dazu kommen und
eine flächendeckende Betreuung erreicht werden.
Lesen Sie in der ausführlichen Projektbeschreibung einmal nach, wo "Ihr Geld" bleibt!

Wie in jedem Jahr sind in der ersten Januarwoche alle Buchungsunterlagen des Vorjahres fertiggestellt und sämtliche
Spendenquittungen versandt worden. Aus Termingründen findet die Jahresversammlung aber erst am Mittwoch, 1. April, 19.00 Uhr
in der Gaststätte "Zum Kummert Bräu", Raigeringer Str. 11, Amberg statt. Die Mitglieder werden Anfang März noch einmal
gesondert eingeladen - wir freuen uns aber immer über Gäste, die sich für unsere Arbeit interessieren.
Nach dem Krieg im Kongo ist die Gesundheitsversorgung fast zusammengebrochen. Wir haben mit einem Projektträger Möglichkeiten
diskutiert, wie das ehemals gut funktionierende und unverändert für die Region einzige Krankenhaus in Lubefu - weit weg
von Kinshasa - wieder aufgebaut werden kann. Die Verantwortlichen vor Ort haben sich für eine Ziegelei entschieden. Für 8.300
Euro sollen eine Ziegelpresse und notwendige Werkzeuge angeschafft werden, ein Brennofen gebaut, eine Einarbeitungsphase überbrückt
werden. Der Verkauf der Ziegel finanziert dann die Materialien fürs Krankenhaus ... Ich finde: ein gangbarer Weg! Helfen Sie mit
zu einem Neuanfang mitten in Afrika!
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
Rundbrief Januar 2009
Liebe Freunde,
ich begrüße Sie im Jahr 45 der Projekthilfe Dr. Luppa, die wiederum im Jahre 930 a.u.c. gegründet wurde
(denn alle reden von der Stadtgründung vor 975 Jahren ...)
Wir haben über 120.000 Euro an Eigenmitteln im vergangenen Jahr weltweit für sinnvolle Aufbau- und Entwicklungsprojekte,
für Schulen und Ausbildung einsetzen können. Dafür sind wir sehr dankbar. Bitte machen Sie weiter Werbung für unsere gute,
gemeinsame Sache. Unser Verein ist auf 60 Mitglieder angewachsen und es dürfen auch gerne noch mehr sein. Ein Jahresbeitrag
von 30 Euro wird kaum jemanden überfordern.
Die Max-Josef-Schule hat sich schon im vergangenen Jahr anlässlich der 100-Jahr-Feier für eine Dorfschule in Malawi engagiert.
Die Bilder zeigen die erbämliche Ausgangssituation und den neuen Glanz, der mit Putzausbesserungen, Fensterscheiben und
Farbe entstanden ist. In die Schule gehen zu können ist in vielen Ländern ein Privileg. In eine renovierte Schule geht
man dann doppelt so stolz.
Nun hat sich Lehrerkollegium und Elternbeirat zu einer mindestens dreijährigen Schulpatenschaft entschieden - eine bisher
einmalige Sache hier in Amberg. Geplant ist im nächsten Schritt eine Sanierung des ehemaligen Tiefbrunnens, damit die
Kinder kein Bachwasser in den Pausen und über Mittag trinken müssen. Den Kostenvoranschlag werde ich noch bekannt geben.
Herr Dr. Wolfgang Wagner, einer der ersten Mitglieder und persönlicher Freund von Dr. Luppa, hat sich selber zum Geburtstag
und vielen Menschen in Übersee eine besondere Freude bereitet: alle, die mitgefeiert haben, wurden gebeten und überzeugt,
dass gezielte Projektförderung wichtig sei. Da freuen wir uns alle mit: erstaunliche 2000 Euro sind zusammengekommen.
Gehen Sie mit Schwung ins Neue Jahr. Wer einmal über den Zaun sieht und die Not anderer Menschen kennt, der wird für vieles dankbar, was andere für
selbstverständlich nehmen.
Ihr
Dr. Ulrich Siebenbürger
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