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Häufig gestellte Fragen zu Kinderpatenschaften
Welche Kinder kommen ins Heim?
Kinder, die von ihren Eltern / ihrer Familie nicht ausreichend versorgt werden können.
Das sind z.B.
- Straßenkinder, aufgelesen in der Nacht, keine Angehörigen bekannt oder ausfindig zu machen
- Waisenkinder, meist nachdem die Eltern (z.B. an AIDS) verstorben sind
- Halbwaisen, deren arbeitender Vater sich nicht kümmern kann
- Schulkinder aus kinderreichen Familien, die sonst nie eine Ausbildung bekämen
- Kinder aus Slumgebieten, wo in der Familie das tägliche Brot nicht für alle reicht
Was wird mit diesen Kindern gemacht?
Die Kinder erhalten einfache Kleidung und tägliches Essen. Sie schlafen auf dem Boden in
Gemeinschaftssälen und besitzen ein kleines Fach für ihre Habseligkeiten: zweites
Kleidungsstück, Schulheft, Bücher, Stifte. Bei Krankheit wird für sie gesorgt, das
Schulgeld und die Schuluniform bezahlt. Feste werden gemeinsam gefeiert, allerdings ohne
Geschenke. Um alle Kinder gleich zu behandeln, können die Paten keine individuellen
Päckchen an ihr Patenkind senden.
Wie sieht die Erziehung aus?
Das Heim der Tibetaner ist ein SOS-Kinderdorf, die beiden anderen Heime werden von kath.
Schwestern sehr liebevoll geleitet. Die Kinder lernen, sich in einen sehr geregelten
Tagesablauf einzufügen, weil sonst keine 350 Kinder zu bändigen wären. Gemeinsames
Singen, Essen, Aufräumen und Lernen füllen den Tag - für freies Spiel bleibt im
Schulalter kaum mehr Zeit. Die Kinder sind sehr fröhlich, genügsam und dankbar und
helfen sich gegenseitig. Wer seine Berufsausbildung abgeschlossen hat möchte am liebsten
heiraten, um eine eigene kleine Familie zu gründen.
Was passiert, wenn ich meine Patenschaft beende?
Die für die Patenkinder gesammelten Gelder werden für die Heimgemeinschaft insgesamt
verwendet. Kein Kind verhungert, weil es keine Paten hat. Für Kinder, die keinen Paten
(mehr) haben, suchen wir andere Pateneltern. (Die Projekthilfe Dr. Luppa unterstützt ja nur einige der vielen
Kinder im Heim.) Für Kinder, die das Heim verlassen (zur Verwandtschaft ziehen oder
heiraten) können andere Kinder aufgenommen werden. Die Paten erhalten dann einen neuen
"Steckbrief".
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